Nichts ist so vergänglich, wie der momentane Augenblick.

 

Ertappt! Und just in diesem Moment gehört genau dieser Gedanke, noch bevor er zu Ende gedacht wurde, bereits der Vergangenheit an!

Philosophisch betrachtet versteht man die Zeit als das Fortschreiten (die Entwicklung) der aus der Vergangenheit kommenden gegenwärtigen Prozesse in die Zukunft hinein.

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, also die Zeit, beschreibt ein Abfolge von Ereignissen, also eindeutiger unumkehrbarer Richtungen. Dies steht im Gegensatz zu den Eigenschaften anderer physikalischen Größen.

Aus der Relativitätstheorie kennen wir die Raumzeit (Zeit + Raum), also die Vierdimensionalität, bei der die Zeit die Rolle einer eigenen Dimension einnimmt. Spannend ist, dass nur die Gegenwart als ein einziger Punkt definiert wird. Ist es etwa das, was wir neuerdings als „Ich-bin“-Qualität bezeichnen?

Willkommen in der Raum-Zeit-Helix! Und ihr Hologramm? Immer noch geprägt von belastend erlebten frühkindlichen Prägungen und den daraus entstandenen, immer noch aktiven Verhaltensmustern, Gewohnheiten und Programmen?

Stellt diese Sichtweise die evolutionären, als auch die persönlichen Veränderungsprozesse des Menschen nicht in ein ganz anderes Licht?

Veränderungen sind wichtig. Ohne Veränderungen gibt es keine Evolution, keine Weiterentwicklung.

Unterschieden werden sollte zwischen der natürlichen Veränderung, welche bewahrend und sondierend, still im Hintergrund stets aktiv ist und der vorwärtstreibenden Kraft des menschlichen Individuums, stets darum bemüht, sich größer, schneller, besser, schöner etc. zu profilieren und zu zelebrieren, aus einem eigenen Bedürfnis (oder auch Defizit) heraus, sich gut zu fühlen.

Der Unterschied zeigt sich im Ergebnis: Während das eine still und leise den Erhalt (und die Vervollkommnung) des Menschen sichert, dient das andere, als Ego-Verhalten bezeichnete, Voranschreiten nur der Profilierungssucht des Individuums.

Die Lösung liegt im Resonanzverhalten des jeweiligen Kontrahenten, sich darum bemühend das Ansinnen des Anderen souverän zu konfrontieren.

Warum dann also nicht einfach glücklich sein, genau in diesem Moment?

Halten wir es doch mit Astrid Lindgrens Pipi Langstrumpf: „…Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt ...Hey - Pippi Langstrumpf hollahi-hollaho-holla-hopsasa - Hey - Pippi Langstrumpf - die macht, was ihr gefällt.“

Auf ein gutes Gelingen!

Wenn grüne Krokodile lila Cocktails schlürfen

Was soll das denn? Krokodile? Cocktails? Und was hat das mit Hypnose zu tun? - Eine ganze Menge! Der Stellenwert der Konfusion wird in der Hypnosetherapie leider nur all zu oft unterschätzt und sind aus der Historie vor allem bekannt von Charcot und Milton Erickson.

Für wen solche Techniken geeignet sind ist einfach zu beantworten: Jene Menschen, die ein Problem haben, Kontrolle abzugeben, jene Menschen, die sehr verkopft sind, jene Menschen, die sich nur bedingt auf hypnotische Interventionen einlassen können. Die Literatur empfiehlt diese Methode für rigide, kritische oder intellektuelle Menschen (Mathematiker, Chemiker, Juristen, Mediziner, Physiker, Buchhalter etc).

Was während einer Konfusion passiert, ist ebenfalls einfach erklärt: Die Konfusion (Verwirrungstechnik oder auch Überladungstechnik) erzeugt eine Überladung und Überlastung der Verarbeitungsprozesse unseres Gehirns fernab der (mühsam) erlernten Prägungen von frühester Kindheit an (Der Klassiker: „Denken Sie mal nicht an einen rosa Elefanten, selbst wenn er lila Punkte hätte…“).

Durch die Konfusion entgegnet der Hypnosetherapeut den Bestrebungen des Klienten die Kontrolle behalten zu wollen. Das „Füttern“ mit bemerkenswerten Verbalattacken erzeugt in der Regel ebensolche „Bilder“ (besser Vorstellungen) beim Klienten und führt zu der o. g. Überladung und Überlastung und im weiteren Procedere zu einer Ablenkung. Wird die Konfusion weiter fortgesetzt, kommt das verstandesgeprägte Gehirn (der bewusste Anteil) mit seinen Ver- und Bearbeitungsprozessen nicht mehr hinterher, es „stolpert“ und ist somit nicht mehr in der Lage, die gewohnten Kontrollmechanismen auszuführen. Der perfekte Einstieg in eine erfolgreiche Hypnosesitzung!

Und nicht vergessen: Abends ist es kälter als draußen…

 

Was hat Hypnose mit Quantenphysik zu tun?

Im Nachgang zum 5. Internationalen Hypnosekongress 2017 in Zürich:

"Was hat Hypnose mit Quantenphysik zu tun?", ein beeindruckender Vortrag, den meine geschätzte Kollegin Ina Oostrom (ebenfalls Hypnosetherapeutin und Hypnoseausbilderin) aus den Niederlanden hielt.

In diesem Vortrag ging es um die Zusammenhänge zwischen der Quantenphysik und der Hypnose.
Auf sehr anschauliche Weise erklärte Ina anhand des Doppelspalt-Experiments das Wechselspiel zwischen Mathematik, Energie, Schwingung und Information.
Nachvollziehbar dargestellt wurde, dass im Moment der Beobachtung eine Veränderung der Energie stattfindet. Das bedeutet, dass die Aufmerksamkeit das Leben bestimmt und dem Leben die Form gibt.
Mehr dazu findet man übrigens auch in dem Buch von Ina "Hypnose, der Schlüssel zur eigenen Kraft".

Doch was bedeutet dies alles?
Zunächst einmal, dass die Wissenschaftlichkeit unter einem anderen Blickwinkel (der der Erwartung) zu betrachten ist.
Für die Hypnose wird deutlich, wie wichtig das hypnotische Vorgespräch ist, im Sinne der Aufklärung und des Kreierens einer (zielerfüllenden) positiven Erwartungshaltung.
Deutlich wird auch, warum Klienten mit einer ausgeprägten (Selbst-) Beobachtung in der Hypnosetherapie es sich selbst schwer machen (Katze-Mauseloch-Verhalten).
Aufgrund des Resonanzphänomens ist die Haltung des Hypnosetherapeuten ebenfalls entscheidend.
Abgesehen davon bestätigen die Ausführungen über das Doppelspalt-Experiment und den Zusammenhänge zwischen Quantenphysik und Hypnose die Wirksamkeit der ursachenauflösenden und lösungsorientierten Hypnose, insbesondere der Regression zum Ursprung, der damit einhergehenden Veränderungsprozesse (Neubewertung) und die Veränderungen im Unterbewusstsein.
Nochmal ein herzliches Dankeschön an Ina Oostrom!

 

 

 

Über die Funktionalität des menschlichen Körpers

Die Menschen werden immer älter. Dank der klassischen Medizin wird der menschliche Körper zum Austauschplatz dessen, was nicht mehr funktioniert.

Das mechanistische Weltbild macht nicht Halt vor der Kreatur Gottes, jenem biologischen Wunderwerk, welches sich als Mensch bezeichnet.

Sehhilfen, Zahnimplantate, Hörgeräte, Insulin - und Schmerzpumpen, künstliche Gelenke und Organe, neue Medikamente bis hin zur Implantation von Spenderorganen.
 

Dies alles dient der Aufrechterhaltung der Funktionsweise des menschlichen Körpers. Dazu gesellen sich immer weiter fortschreitende Chirurgie- und Transplantationstechniken. Der Fortschritt in der Medizin scheint unaufhaltbar und stetig bemüht, neue Methoden zu entwickeln. Das ist auch gut so.

Allerdings lässt dieser rasante Fortschritt jenen, die betroffen sind, kaum Zeit sich mit der Modifizierung ihres Körpers auseinanderzusetzen.

Nicht alle Betroffenen sind glücklich über diese, doch sehr persönliche Entwicklung.
Bitte richtig verstehen: Es geht nicht um Wertung. Es geht um die Betroffenen, die trotz neuen Lebensgefühls, Probleme damit haben, ihre neue Situation und die  neue Abhängigkeit zu akzeptieren.

 

Bei allem positiven Wohlwollen scheint es, als ob der Humanizismus manchmal doch erst im Rang 2 zu finden ist. Fakt scheint zu sein, dass jene Betroffenen glücklich sind über die Lösung ihres Problems, versuchen zu adaptieren und einen Weg zurück ins Leben zu finden.

So weit, so gut.

In unserer Welt scheint allerdings für jene Besonderen kaum Platz zu sein. Das Gefühl einer Nicht-Vollwertigkeit, gepaart mit der tatsächlichen Unfähigkeit, das Leben in vorheriger Weise weiterzuführen, führt gezwungenermaßen zu mentalen Themen und Problemen.

Nicht, dass man auf die Hilfsmittel verzichten sollte!

Eine entsprechende humanizistische Betreuung bzw. Nachversorgung im Sinne eines Körper-Beziehungs-Coachings mit therapeutischem Hintergrund würde eine ganzheitliche Reintegration in den Alltag sicherlich positiv unterstützen. Nicht zu vergessen, die Hypnosetherapie, auflösend, ursachenorientiert, compoundend.

 

 

 

"Angst essen Seele auf"

 

„Angst essen Seele auf“ lautet der Titel des sozialkritischen Filmwerks von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1974. Immer noch aktuell, handelt er von positiven Gefühlen, Beziehung und Partnerschaft, den Reaktionen des persönlichen Umfeldes und den Veränderungsprozessen.

 

Deutlich wird in diesem Film der Zwiespalt zwischen den eigenen positiven Gefühlen und den Wechselwirkungen, Beeinflussungen und Anforderungen der Gesellschaft.

Das Thema ist ein Dauerbrenner. Ängste, statistisch betrachtet, nehmen im persönlichen Umfeld und in Abhängigkeit der sich immer schneller verändernden Gesellschaft immer mehr zu. Dazu gesellt sich der immer höher werdende Anspruch zu funktionieren und den gesellschaftlichen Normen standzuhalten.

Ein schier hoffnungsloses Unterfangen, aus eigener Kraft aus diesem circulum vitiosum wieder herauszukommen. Oft scheitern wir zwischen Kompetenzprozessen und Dramaverhalten unseres eigenen Ichs.

Der Versuch des Rückgriffs auf unsere Kernkompetenzen Denken, Fühlen und Handeln endet häufig im Fallenverhalten Sorge, Abhängigkeit oder Selbstzweifel. Gelingt der Rückzug auf die Kompetenzen nicht, können sich gesundheitliche Beschwerden einstellen, wie z.B. psychosomatische Erkrankungen, psychische Erkrankungen oder körperliche Erkrankungen.

 

Doch was sind die Wege aus der Falle, was ist das persönliche Ziel, wie schnell (…es pressiert ja doch!) gelingt die Umsetzung und wie komme ich in die eigenen Veränderungsprozesse?

„Ist ja alles machbar“, denken Viele, wären da nicht die als belastend erlebten Gefühle gepaart mit dem unerwünschten Erleben und Verhalten.

Dieses konditionierte (erlernte oder antrainierte) Verhalten ist in unserem Unterbewusstsein abgespeichert.

Unser Unterbewusstsein hat aber auch eine Schutzfunktion und sorgt auch dafür, dass wir so stabil (wie es möglich ist) für den Moment reagieren und agieren.

Aus diesem Grund hat unser Unterbewusstsein so etwas wie einen „Wächter“ (Kritischer Faktor) im Bewusstsein installiert.

Alles, was eine Veränderung im Unterbewusstsein bewirken könnte (auch zum Positiven hin) muss an diesem „Wächter“ vorbei.

Passt die neue Programmierung nicht zu der vorhandenen, wird in der Regel die neue (positive) Programmierung abgewiesen.

Positive Veränderungen nachhaltig, effizient und in nur wenigen Sitzungen zu bewirken, ist das Kredo der ursachenauflösenden und lösungsorientierten Hypnose: Die OMNI-Hypnose!

SilverAger auf der Überholspur

SilverAger, BestAger, GoldenAger, ThirdAger, Senior, nur um einige Begriffe zu nennen, bezeichnen die Generation 50plus. Begriffe, deren damit verbundenen Wertung sich jeder selbst überlegen kann.

SilverAger, eingebunden in Familie und Beruf, erleben häufig das Überholtwerden durch jüngere Generationen.
Zwischen Lebenserfahrung und nachlassendem Körpergefühl verkümmern häufig die Ressourcen.
Dies aufgrund eines nicht mehr kompetentem Selbstwertes, ausgelöst durch mangelnde Wertschätzung, Respekt und Anerkennung einer immer schneller drehenden Welt.
„Und du willst mir erzählen, wie das Leben funktioniert?“, war die Antwort einer resoluten älteren Dame, in einer Auseinandersetzung mit einem jüngeren Familienmitglied.
„Hut ab“ vor dieser älteren Dame, die sich ihrer Fähigkeiten und Ressourcen durchaus bewusst war.

Jedoch sind solche Reaktionen, Zeichen eines ebenbürtigen Selbstwertes und Selbstbewusstseins, nicht die Regel. Oftmals fühlen sich SilverAger den Anforderungen nicht mehr gewachsen.
Resultierend aus den Erfahrungen und belastenden Erlebnissen im Laufe der Jahre, scheint es einfach nur normal zu sein, diese Konditionierungen zu akzeptieren.

Vorsicht Falle! Daraus resultieren häufig Probleme im beruflichen und privaten Umfeld, gesellen sich körperliche Erkrankungen dazu und hinterlassen den schalen Beigeschmack, trotz aller Bemühungen nicht zu genügen.

Achtung, es gibt Wege aus dieser Falle! Die Frage nach einer positiven Veränderung für die eigene Persönlichkeit sollte sich jeder SilverAger stellen.
Ein „Ja, ich will!“ bedeutet Belastendes zu rekonditionieren, Ressourcen freisetzen und zu nutzen und mit einem frischen Gefühl des Selbstwertes und Selbstbewusstseins den Herausforderungen im beruflichen und privaten Kontext zu begegnen.
Belastendes zu desensibilisieren und Kompetenzen zu stärken sind Anwendungsgebiete im Bereich der Hypnose. Die Hypnose, ein seit 2006 wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, bietet viele erfolgreiche Möglichkeiten zur Veränderung.

 

 

 

Es war einmal", ist Vergangenheit, "Prall aus dem Leben", ist Heute!

 

Es war einmal eine Zeit, die geprägt war von Wertschätzung, Gelassenheit, Nächstenliebe und dem berühmten "good will“ untereinander.

Das alte T-Modell (das Telefon der 70er Jahre) war die Verbindung nach Außen. Die Tagespresse war das Medium um sich zu informieren, was sich im Tagesgeschehen ereignete. Die Nachrichtensendungen im Abendprogramm des Fernsehens bemühten sich, retrospektiv gefühlt, um einigermaßen neutrale Berichterstattung. Der Umgang untereinander war geprägt von Respekt und Wertschätzung.

Und gefühlt war die Welt einfach noch ein bisschen ruhiger und besser. Wenn wir "Alten" (..ich zähle mich auch dazu!) zurückblicken empfinden wir so.

Der Spruch "Früher war alles besser!" resultiert aus einer Rückschau, einer Bewertung, die im Nachhinein stattfindet und somit die Gefahr birgt, das ein oder andere verblassen oder empfinden zu lassen.

Das berühmte Bildnis des Pärchens, auf der Holzbank vor dem Haus, den Feierabend genießend, einfach im Gespräch vertieft.

Prall aus dem Leben erleben wir veränderte Lebensumstände, damit beginnend, dass die Jungen zwecks Kommunikation auf ihrem Handy rumdaddeln.

 

Prall aus dem Leben werden wir konfrontiert mit Deadlines und Timelines, die es schier unmöglich machen, die wenige freie Zeit, die uns bleibt zu genießen, die ja nun auch noch Dank des neumodischen elektronischen Filofax geplant werden muss.

Selbst die überflutenden Nachrichten und Berichterstattungen scheinen mehr der gezielten Meinungsmache zu dienen, als mit Informationen versorgen zu wollen.

Dazu gesellen sich aberwitzige Mechanismen in der Mediastruktur, die Bedürfnisse wecken, von denen wir noch nicht einmal die blasseste Ahnung hatten, dass sie überhaupt existieren.

Das Bildnis, des hinter fremden Bedürfnissen einerseits und dem Strudel der sich immer schneller veränderten Welt andererseits hinterher hechtenden Homo sapiens drängt sich auf.

Und nicht zuletzt, die Gegenwart von heute ist die Vergangenheit von morgen und die Zukunft von heute ist die Gegenwart von morgen.

Und nun? Zunächst die Fragen nach den eigentlich eigenen Bedürfnissen, nach Abgrenzung, nach Selbstschutz, zwischenmenschlicher Aufmerksamkeit und Liebe.

Naja, der Punkt ist wohl, dass wir uns nicht wirklich dem entziehen können, was uns umgibt. Allerdings haben wir alle erdenklichen Möglichkeiten, auf uns zu achten und achtsam mit uns selbst umzugehen und so dazu beizutragen, dass wir uns im Kleinen als auch im Großen einfach nur großartig fühlen.

Also, nicht kleckern, wenn es um die eigenen Bedürfnisse geht. Gutes Gelingen!

 

 

 

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